Für Makro-/Supermakroaufnahmen müsste ich mit meiner Kompaktkamera wenige Millimeter an das Zielobjekt heran. Das ist oft nicht möglich, weil Gegenstände im Weg sind oder die Kamera in einem Winkel nicht näher heran kann (Objektiv sitzt auf Boden auf).
Bewegte Objekt, wie beispielsweise Insekten, würden ab einer gewissen Entfernung verschwinden. Die Kamera selber würde auch viel Schatten werfen, was die Möglichkeiten weiter einschränkt.

Mein altes Fernrohr mit 24-fach Vergrößerung hat eine vordere Linse, die in ihrem Gehäuseteil gut außen auf das Objektiv der Canon PowerShot SX200 IS passt. Mit etwas Plastikfolie, welche fest in der Rundung sitzt, lässt es sich formschlüssig aufschieben.

Canon PowerShot SX200 IS mit nebenliegender Linse


Zum Test habe ich eine 5 mm hohe Schraube genommen.

Das zweite Bild ist ein Ausschnitt des ersten Bildes in der höchsten Auflösung. Es zeigt bei dem Aushelfs-Objektiv ein scharfes Bild bis ins Detail. Es liegt bestimmt mit daran, dass weniger Schatten auf das Objekt geworfen wird.

Supermakroaufnahme, 7mm Entfernung, ohne Zoom (Zoom geht bei Supermakro nicht)


Makroaufnahme, mögliche Entfernung von Motiv 170-210mm,
12-fach Zoom mit Fernrohrlinse

Die Aufnahme eines Millimeterpapiers zeigt den möglichen Vergrößerungsfaktor (max. Vergrößerung 60-fach). Das zweite Bild zeigt wieder einen Ausschnitt des ersten in höchster Auflösung.


Mit einer weiteren größeren Linse eines alten Mikroskops, ist es auch möglich Motive von einem Millimeter Größe Bildschirm füllend auf Foto festzuhalten.

Makroaufnahme, mögliche Entfernung von Motiv 65-70mm, 12-fach Zoom mit Fernrohrlinse + Mikroskoplinse


Beispielaufnahmen mit Fernrohrlinse und Mikroskoplinse.

Info
Ansprechpartner: Nando Hiller, Telefonnummer: 034345 - 527999